Vereinbaren Sie einen Termin/Eignungscheck.

Linsenoperationen –
mehr Sehkomfort in jeder Lebensphase

Manchmal ist eine Augenlaser-Behandlung nicht das Mittel der Wahl, um ein brillenfreies Leben führen zu können. Allen Patient*innen, die nicht gelasert werden können, eröffnen wir im Augenlaserzentrum Focus durch die Implantation von Kunstlinsen einen Weg zu scharfem Sehen.

Bei diesen Verfahren wird die Kunstlinse entweder ergänzend zur natürlichen Augenlinse (Phake Intraokulare Linse) oder an Stelle der natürlichen Linse (Refraktiver Linsentausch RLA) eingesetzt. Nach genauer Diagnostik und individueller Beratung wählt unser Expertenteam gemeinsam mit Ihnen sorgsam die ideale Kunstlinse aus.

Ob die Behandlung geeignet ist und welches Ergebnis erzielt werden kann, wird im Rahmen einer ausführlichen Voruntersuchung individuell geprüft.

Mit der Implantation von Phaken Intraokularen Linsen (PIOL) und dem refraktiven Linsenaustausch (RLA) bieten wir Ihnen zwei Optionen an, die sich langjährig hervorragend bewährt haben. Welche Methode für Ihre Augen am besten geeignet ist, erläutern Ihnen unsere erfahrenen Fachärzt*innen nach einer gründlichen Voruntersuchung.

Für jüngere Patient*innen mit hoher Fehlsichtigkeit sind Phake Intraokulare Linsen (PIOL) häufig der Königsweg zur Brillenfreiheit. Bei implantierbaren Kontaktlinsen (ICL) handelt es sich um individuell angepasste Kunstlinsen, die zusätzlich zur natürlichen Linse dauerhaft ins Auge eingesetzt werden. Der große Vorteil dieses Verfahrens: Der Eingriff ist reversibel und kann bei Bedarf wieder rückgängig gemacht werden. Geeignet sind PIOL bei Kurzsichtigkeit ab -0,5 bis -20 dpt., Weitsichtigkeit ab ca. +3 dpt. und Hornhautverkrümmung bis ca. 6 dpt. Altersweitsichtigkeit kann mit diesem Linsentyp nicht korrigiert werden.

Wenn sich bei Ihnen die Altersweitsichtigkeit bereits bemerkbar gemacht hat, kann die Fehlsichtigkeit durch einen refraktiven Linsenaustausch (RLA) behoben werden. Dabei tauschen unsere Spezialist*innen Ihre natürliche Augenlinse gegen eine künstliche aus. Unterschiedliche Kunstlinsentypen der neuesten Generation, die exakt an Ihr Sehprofil angepasst werden, können neben Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung auch Altersweitsichtigkeit korrigieren.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ICL und RLA?

Bei der ICL (implantierbare Kontaktlinse) wird eine zusätzliche Kunstlinse vor die natürliche Augenlinse eingesetzt. Die körpereigene Linse bleibt erhalten.

Beim RLA (refraktiver Linsentausch) wird die natürliche Linse entfernt und durch eine neue, individuell angepasste Kunstlinse ersetzt.

Der wesentliche Unterschied: ICL ergänzt die natürliche Linse – RLA ersetzt sie.

Für wen eignen sich ICL und RLA?

ICL ist ideal bei starker Kurzsichtigkeit, hohen Sehfehlern, dünner Hornhaut oder wenn Augenlasern nicht möglich oder nicht empfehlenswert ist.

RLA eignet sich besonders bei Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit oder wenn eine dauerhafte Lösung gewünscht wird, die auch in Zukunft keine Linsentrübung (Grauer Star) mehr zulässt.

Das Alter, die Sehstärke und die anatomischen Voraussetzungen entscheiden über die beste Methode.

Wie läuft eine ICL- oder RLA-Operation ab?

Bei ICL wird die Linse über einen winzigen Zugang ins Auge eingesetzt und zwischen Iris und natürlicher Linse positioniert.

Beim RLA wird die natürliche Linse entfernt und eine neue Kunstlinse eingesetzt – ähnlich wie bei einer modernen Grauen-Star-Operation.

Beide Eingriffe sind minimalinvasiv, dauern meist nur wenige Minuten pro Auge und werden in der Regel ambulant durchgeführt.

Warum hat sich Dr. Hanselmayer für einen refraktiven Linsentausch mit einer EDOF-Linse entschieden?

Für ihn war die EDOF-Linse die optimale Möglichkeit, seine Sehfehler zuverlässig zu korrigieren und gleichzeitig eine hohe Sehqualität im Alltag zu erreichen. Da ein Lasereingriff diese Anforderungen nicht erfüllt hätte, war der Linsentausch für ihn die medizinisch sinnvollere und langfristig stabilere Lösung.

Welche Vorteile bieten ICL und RLA gegenüber Augenlasern?

ICL verändert die Hornhaut nicht und ist reversibel – die Linse kann bei Bedarf wieder entfernt oder ausgetauscht werden.

RLA bietet die Möglichkeit, Fehlsichtigkeit und Alterssichtigkeit gleichzeitig zu korrigieren und sorgt dafür, dass später kein Grauer Star mehr entsteht.

Beide Methoden sind vor allem bei hohen Fehlsichtigkeiten oder besonderen anatomischen Voraussetzungen eine äußerst präzise und stabile Lösung.

Welche Risiken gibt es – und was sollte ich beachten?

Auch bei Linsenoperationen sind vorübergehende Lichtempfindlichkeit, trockene Augen oder Druckschwankungen möglich. Sehr selten können Entzündungen oder andere Komplikationen auftreten.
Bei RLA geht die natürliche Fokussierfähigkeit der Linse verloren – hier wird dies durch geeignete Linsentypen (z. B. multifokal oder EDOF) ausgeglichen.
Eine gründliche Voruntersuchung stellt sicher, dass das Verfahren optimal zur individuellen Augensituation passt.

Ich will besser sehen.
Auch ohne Brille.

Vereinbaren Sie einen Termin! Das Focus Augenlaserzentrum freut sich, Ihnen bei offenen Fragen jederzeit behilflich sein zu können. Kontaktieren Sie uns telefonisch oder über unser Kontaktformular.

FOCUS das Augenlaserzentrum
kooperiert mit: