Seit rund zehn Jahren spiele ich mich mit dem Gedanken einer Laser-OP, um meine Kurzsichtigkeit zu korrigieren. Da ich seit meiner Jugend auf beiden Augen kurzsichtig bin, habe ich zwischenzeitlich vieles ausprobiert: Brillen, Monatslinsen, Tageslinsen und sogar orthokeratologische Linsen. All diese Hilfsmittel haben an und fĂŒr sich funktioniert â aber so richtig zufrieden war ich dennoch nicht. Man ist ja schlieĂlich immer darauf angewiesen und beim Sport oder beim wilden Spielen und Knuddeln mit meinem Sohn waren Brille und Kontaktlinsen fast immer im WegâŠ.
Im Sommer 2021 habe ich dann Priv. Doz. Dr. Christopher Kiss aufgrund einer allergischen AugenentzĂŒndung konsultiert, und ihn bei dieser Gelegenheit auch direkt auf die Möglichkeit einer Laser-OP angesprochen. Wir haben einen separaten Check in der neu eröffneten Ordination in der HeiligenstĂ€dter StraĂe vereinbart. Dabei wurde neben einer âRoutine-Kontrolluntersuchungâ mit einem speziellen GerĂ€t geprĂŒft ob meine Augen bzw. meine Fehlsichtigkeit âlaser-tauglichâ sind. Dr. Kiss hat mir daraufhin 2 verschiedene Varianten fĂŒr eine lasergestĂŒtzte Korrektur erklĂ€rt. Der Typ âFemto-LASIKâ schien mir fĂŒr mich passend und ich habe erstmal ein Monat lang wirklich gut darĂŒber nachgedacht ob ich tatsĂ€chlich einen medizinsch nicht dringenden Eingriff an meinen Augen möchteâŠ. Letztendlich habe ich mich dafĂŒr entschieden, nachdem Motto: JETZT oder NIE!
Am Eingriffstag war ich noch bis mittags im BĂŒro (essen, trinken, alle normalen TĂ€tigkeiten waren erlaubt, auĂer: Kontaktlinsen tragen). In der Ordination (der Eingriff wird ambulant durchgefĂŒhrt!) wurde ich OP-fit gemacht, d.h. sterile Kleidung und Augen eintropfen. Eine AnĂ€sthesie, wie man es von anderen OPs kennt, war nicht nötig, die Augentropfen sind fĂŒr die lokale BetĂ€ubung ausreichend gewesen. Beim ersten Teil der Operation wurde mit dem Laser der âHornhaut-Flapâ auf beiden Augen gemacht. Nach einander musste ich mit dem jeweiligen Auge auf ein rotes Licht, das im Laser ĂŒber meinem Gesicht/Auge geblinkt hat, blicken. Ich habe dabei einen leichten Druck am Auge verspĂŒrt, aber keinerlei Schmerzen. Danach hat Herr Dr. Kiss die Hornhaut auf beiden Seiten fĂŒr den nĂ€chsten Schritt prĂ€pariert, das war ein ungewohntes GefĂŒhl, aber völlig schmerzfrei. Im kommenden Schritt kam dann der eigentliche Korrektur-Laser zum Einsatz, wiederum ein leichtes DruckgefĂŒhl. Danach ging alles gefĂŒhlt sehr schnell: nochmaliges Augen eintropfen, Hornhaut wieder prĂ€parieren und Einsetzen einer Kontaktlinse zum Schutz der Augen (quasi ein âPflasterâ). Alles in allem war der Eingriff nach ca. 1 Std fertig. Ich habe dann noch einigen Minuten in der Lounge der Ordination Platz genommen um mich zu entspannen bevor es eine kurze Nachuntersuchung gab und ich mit Augentropfen und einem Augenschutz fĂŒr die Nacht gut versorgt nachhause gehen konnte.
Ob ich nervös war? Ja, und wie! Ich schĂ€tze das ist relativ normal vor einem medizinischen Eingriff. Herr Dr. Kiss und sein Team konnten meine NervositĂ€t deutlich reduzieren â mit ProfessionalitĂ€t, Herzlichkeit und einem LĂ€cheln J Ich war bestens versorgt und war sehr dankbar fĂŒr die kompetente Betreuung â ansonsten hĂ€tte ich mich wahrscheinlich niemals getrautâŠ
Schmerzfrei und ohne Brille bin ich am nĂ€chsten Tag wieder im BĂŒro bei der Arbeit gewesen. Bei der nachfolgenden Kontrolluntersuchung wurde die SehstĂ€rke kontrolliert â ich konnte gestochen scharf sehen â die Laser OP war ein voller Erfolg!!!
Leichte Rötungen waren einige Tage zu sehen, die sich aber rasch zurĂŒckbildeten, auch die Lichtempfindlichkeit war nach ein paar Tagen wieder auf meinem normalen Niveau. In den Tagen nach der OP habe ich mich penibel genau an die Anweisungen von Dr. Kiss gehalten (Augen eintropfen, kein Sport). Die Kontrolluntersuchung eine Woche nach dem Eingriff zeigte einen völlig normalen Heilungsverlauf, und ich genieĂe von nun an mein neues BRILLEN-FREIES LebensgefĂŒhl!
Marion // Augenlaser